Virtu(ell)nwaswirkönnen

Warum? Der Grund ist ein einfacher: Fettflecken werden wie neu, wenn man sie mit Butter behandelt. Doch damit ist es nicht getan, denn daraus erwachsen Pflichten. Die Pflicht zum Beispiel, Missverständnislosigkeiten mit brutalstmöglicher Sanftheit zu hegen und zu pflegen, auch wenn es in einem Tagebuch, versteckt in einem Audio-Podcast, welcher nicht zu Unrecht den Namen „Tagebuch eines Missverständnislosen“ trägt, geschieht.

Es gäbe noch so viel zu sagen, und das ist auch gut so, denn wie sonst könnte man zum Beispiel dem Seepferdchensack und dem Philoso-Fisch den Platz in der Geschichte einräumen, der ganz anderen gebührt? An dieser Stelle nenne ich ganz einfach auch mal „Schapernack und Unvuuck“, die beiden unerschrockenen Kommentatoren von der autonomen Couch-Front.

Lest es. Lasst es
ruhig soweit kommen,
denn Ihr, werdet hier
mitgenommen.
Oder aber
Ihr lest nicht
Schon klar, ’s ist ja
auch keine Pflicht.

Sollte dieser banal-böse Rüttelreim den üblen Machenschaften der Grübelanlassmafia in die Karten spielen, dann zeigt das, dass sofort alle Fakten auf den Apa-Thisch gehören. Die Prokrasti-Nation hat Verklärung verdient.

Disclaimer: Jegliche Ähnlichkeiten mit Nasenhaarläusen, Goldstaubmilben, Augenbrauhäusern, Einhornbläsern, Pilzkopfdichtungen und dem Dalai Lama sind das Ergebnis unglaublich komplizierter Zusammenhänge, die dem gemeinen Surfer wie Zufall erscheinen, aber das ist kein Zufall – das ist der Ernstfall.

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