Video: Sascha Pallenberg über die deutsche Blogosphäre

Gerade per Twitter auf ein interessantes Interview mit Sascha Pallenberg gestoßen. Er spricht „mal wieder“ über die deutsche Blogosphäre und erwähnt wieder unter anderem die Probleme mit der teils mangelnden Vernetzung und Kooperation untereinander und den „Qualitätsjournal“.

Was ich jedoch noch viel interessanter fand sind seine Schilderungen über die Veramerikanisierung der deutschen Blogosphäre.

Sollte sich meiner Meinung nach jeder Blogger mal angehört haben und drüber nachdenken:

6 Gedanken zu „Video: Sascha Pallenberg über die deutsche Blogosphäre“

  1. Wirklich genau auf den Punkt gebracht! Genau das was ich auch schon seit Jahren sehe. Die USA hat eine Menge an Vorlauf und Kompetenzen im Bereich Blogger, Content, Netzwerke und Vermarktung.

    Sascha Pallenberg hat vollkommen Recht. Er hat es begriffen was am Markt abgeht. Ich hab jahrelang „diggnation“, „techcrunch“, „make“ und andere Dinge mir angesehen und gemerkt wie das vermarktet wird und welcher Personenkult dahinter steht.

    Personen wie http://paulstamatiou.com/about sind Werbeträger für Ford, Kevin Rose und sein Partner haben sich jahrelang tausende Fans aufgebaut.

    Ob das alles so glücklich und erstrebenswert ist, sei mal dahingestellt, aber Firmen wie AOL und andere werden die deutschen Kanäle und Portale fluten. Hier leben viele noch hinter dem Mond und sehen nur ihre eigene Insel…

  2. Hi,

    habe auch so meine Erfahrungen gemacht und die Fraktion von Übersee ist uns in Sachen Blogs meilenweit voraus.

    Es gab hier in Deutschland ja auch schon viele Versuche die Aufmerksamkeit für Blogs zu vergrößern. So geschehen in einigen Soaps.

    Trotzdem fristet Deutschland da immer noch ein Nischendasein. Die Aufmerksamkeit und der Nutzen von Blogs müssen sich noch viel besser einprägen, damit es auch hier in den Köpfen ankommt.

    Bin mal gespannt wie sich die Blogosphäre in Europa weiterentwickelt, denn viel heißt ja auch nicht immer gleich gut.

    Lg. aus Delmenhorst

  3. Das Thema schreit förmlich nach einer Diskussion.

    In finde die Bloggerszene in Deutschland nicht ganz so schlecht. Wir sind nur meilenweit von den USA entfernt, wenn es um das Marketing geht. Da sind die Blogs aus Übersee deutlich besser aufgestellt. Der Personenkult wird dort auch viel ausgiebiger gelebt und die Affiliate Links werden dort von den Besuchern auch öfters aus Rücksicht auf einen guten Artikel extra angeklickt. Diese Mentalität haben wir in Deutschland meines Erachtens eher (noch) nicht. Daher kann ich mir nicht vorstellen, langfristig vom Bloggen zu leben. Das wird eine Nebenbeschäftigung bleiben, die vor allem Spaß machen soll.

    Gruß Andreas

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