Spam im Blog verhindern und Einschränken

Spam nervt. Spam ist unerwünscht. Spam geht jedem auf den Geist. Dennoch wartet Spam an jeder Ecke auf einen. Im Briefkasten, im Emailpostfach und auch meist als Kommentar im eigenen Blog. Spammer fluten die Welt auf mehrere Arten und verbreiten damit unnützen Kram, den eigentlich niemand will. Gerade im Blog kann Spam eine ganze Menge Arbeit verursachen. Um dies zu verhindern sollte man sich darum bemühen, den Spammern einen Riegel vorzuschieben und Spam zu vermeiden. Für den Briefkasten gibt es Aufkleber „Werbung unerwünscht“, fürs Emailpostfach einen Spam-Ordner. Den gibt es beim Blog zwar meist auch – aber allzu zuverlässig arbeitet dieser leider nicht immer. Was also tun?

Spam – mal ganz allgemein

Was genau ist Spam? Klar, etwas, was man unerwünscht erhält. Werbepost beispielsweise, die einem selber keinerlei Nutzen bringt. Oder auch eine Email, die einem auf dubiose Weise Viagra verkaufen will. Im Blog besteht Spam meist aus kryptischen Kommentaren ohne Inhalt mit einem Link dazu oder einem perfekten Kommentar für unseriöse Machenschaften. Das möchte keiner, das braucht keiner. Und wer es doch haben möchte, kann es eben behalten. Im Regelfall jedoch möchte man sich gegen den Spam zur Wehr setzen, ihn vermeiden, verringern und unterbinden. Gerade beim Bloggen kann sonst eine Vielzahl an Stunden verziehen, ehe man den Spamordner durchforstet und bereinigt hat.

Spam im Blog

Spam im Blog kann man prinzipiell in zwei Kategorien einsortieren. Den, den man nicht benötigt und den, den man nicht haben will. Nein, ehrlich, grundsätzlich kann man Spam ganz gut kategorisieren. Unerwünscht ist er in jedem Fall. Weiß man allerdings, wie man den Spam sortieren und einordnen kann, dann lässt sich mit diesem deutlich einfacher umgehen. Auch die Maßnahmen zur Spam-Vermeidung lassen sich so einfacher umsetzen und realisieren.

a) Spam aus dem Ausland

Spam aus dem Ausland ist im Regelfall an der Sprache zu erkennen. Auf Englisch, Russisch oder in ganz anderen Sprachen wird der Blog meist von ähnlichen IP-Adressen geflutet. Inhalt der Posts: irgendwelche Werbebotschaften, gekoppelt mit einem, zwei oder auch mal drei, vier, fünf Links. Ziemlich nervig. Einerseits bieten die Kommentare keinerlei Mehrwert, andererseits sind sie meist in großer Zahl ankommend und fluten den Blog regelrecht. Wenn dort mal einer die Schranke der Prüfung passiert – Pech gehabt. Aber daran kann man arbeiten.

b) Spam mit Links zu unseriösen Angeboten

Anders verhält es sich mit Spam, der darauf ausgerichtet ist, Links unterzubringen. Dabei werden Kommentare thematisch zum Artikel abgegeben. Autoren sind dann oftmals „KFZ Werkstatt Bonn“ oder „Nagelstudio Oldigs“. Ein korrekter Name wird oftmals nicht verwendet. Dazu erscheint aber immer ein passender Link im Kommentar. Ein Link zu besagtem Nagelstudio oder zur KFZ Werkstatt. Vermeiden kann man solche Kommentare selten. Allerdings lassen sich diese gut bearbeiten (Link entfernen, Namen anpassen – fertig ist ein idealer Kommentar) oder manuell löschen.

Wie vermeidet man Spam im Blog?

Mit speziellen Plugins lässt sich bei WordPress Blogs Spam recht zuverlässig verringern. Das Plugin Antispam Bee beispielsweise macht gute Arbeit und sortiert unerwünschte Kommentare einfach aus. Einmal installiert und konfiguriert macht das Plugin zuverlässig seine Arbeit und die Spam-Kommentare von KFZ Werkstätten und Co. nehmen mitunter drastisch ab.

Bei Spam aus dem Ausland ist dies nicht immer ganz so einfach. Allerdings bietet Antispam Bee eine Möglichkeit, nur Kommentare in deutscher Sprache zuzulassen. Bei vielen Links und Co. oder gegen Bots hilft dies aber mitunter wenig. Hier empfiehlt sich ein weiteres Plugin um den Spam sinnvoll zu unterbinden: BotBlocker. Dieses Plugin ergänzt das Formular des WordPress Blogs zur Kommentar-Abgabe um ein weiteres Feld. Dieses ist allerdings für normale Leser unsichtbar und wird daher nicht ausgefüllt. Bots allerdings füllen alle Felder aus – und so wird der Spam erkannt und verhindert. Es wird somit unmöglich, einen Bot-Kommentar zu hinterlassen.

Ein Nachteil: in meinen Tests verhinderte das Plugin BotBlocker teilweise auch Kommentare von regulären Nutzern. Dieser Umstand ist natürlich zweifelhaft und erfüllt letztlich nicht mehr den eigentlichen Zweck. Aus diesem Grund setze ich das Plugin derzeit auch nicht (mehr) ein. Sobald es ein entsprechendes Update gibt, werde ich den BotBlocker noch einmal ausprobieren. Seltsam auch: in einem Blog wurden Kommentare verhindert, in einem anderen eben nicht.

Fazit zur Spam-Vermeidung

Unerwünschter und nerviger Spam im Blog kann sinnvoll und einfach verhindert werden. Mit entsprechenden Maßnahmen kann hier gut eingegriffen werden und Spammern der Spaß verdorben werden. So kann man sich schnell wieder dem eigentlichen Bloggen widmen und muss nicht Tag für Tag zig Spam-Kommentare durchforsten um etwaige Falschläufer herauszufischen. Die vorgestellten Plugins sind kostenlos und durchaus zweckerfüllend. Dabei kommt es allerdings auch auf die Einstellungen ein.

Autor: Hauke

Ich bin Hauke. Blogger, Texter, Student. Ich blogge hauptsächlich auf tagestexte.de. Zudem findet man mich auf Facebook, Twitter und Google+.

3 Gedanken zu „Spam im Blog verhindern und Einschränken“

  1. Da ich kein Freund einer Registrierung/Anmeldung bin, die mich persönlich auch stark davon abhalten würde, einen sinnvollen Blogbeitrag zu kommentieren, wird man wohl kaum drum herum kommen die hier erwähnten Möglichkeiten umzusetzen.

    Gibt es nicht evtl. die Möglichkeit über einen per angegebene Emailadresse automatisiert versendetem Aktivieriungslink die händische Freigabe des Kommentars durch den Kommentarverfasser selbst zu verifizieren? Ein Zusammenspiel vielseitiger Mechanismen sollte das händische Eingreifen durch den Blogbetreiber doch stark minimieren können?

    LG, Basti

Schreibe einen Kommentar