Gastbeitrag: WGcast – Nie mehr Casting-Marathons bei der Wohnungssuche

*Anzeige / Bei diesem Beitrag handelt es sich um Werbung

Heute gibt es mal wieder was spannendes aus den weiten des Internets und ich würde sagen die Idee ist toll und sollte daher viel Unterstützung finden. Aber lest am besten selbst worum es genau geht:

Eine nützliche Idee hatten zwei Heidelberger Studenten, die vom üblichen Prozedere der WG-Suche in deutschen Studentenstädten genervt waren: „Warum nicht die Vorauswahl der Bewerber online treffen?“, dachten sich Sebastian Illing und Felix Klenk und riefen kurzerhand das kostenlose Portal WGcast ins Leben.

WGs treffen Vorauswahl
Hier bewirbt man sich, wenn man auf der Suche nach einem WG-Zimmer ist, mit einem persönlichen Profil per Mausklick auf alle interessanten Zimmerangebote. Neben dem Alter, der aktuellen Betätigung und der bisher gesammelten WG-Erfahrung, kann man darin unter anderem auch seine Hobbys, Interessen und Musikvorlieben angeben. Wenige Angaben sind verpflichtend, weil man den Nutzern die Freiheit lassen möchte, selbst zu entscheiden, wie man sich seinen potentiellen zukünftigen Mitbewohnern präsentieren möchte. Die WG wählt dann aus ihren Bewerbern die Favoriten aus und lädt nur diese zum persönlichen Kennenlernen ein. Dadurch ersparen sich sowohl Zimmer-Suchende als auch die WGs unnötige Telefonate und Besichtigungstermine, die aufgrund mangelnder Eignung oder fehlender Sympathie von vornherein zum Scheitern verurteilt wären. Abgesehen von der Bewerbung ist beiderseits so lange keine Kontaktaufnahme möglich, bis die WG entschieden hat, wem sie ihre Daten herausgibt.

Massencastings haben ausgedient
Zur Zeit üblich sind die sogenannten Massencastings, bei denen sich dutzende Bewerber innerhalb kürzester Zeit vorstellen und versuchen, einen bleibenden Eindruck bei der WG zu hinterlassen, die ein Zimmer zu vergeben hat. Für beide Seiten kein angenehmes Verfahren, ergeben sich daraus doch viele Nachteile: dutzende Telefonate, unzählige Besichtigungstermine, mitunter teure Fahrten zu Besichtigungsterminen und nicht zuletzt der Druck bei der Vorstellungsrunde zehren an den Nerven beider Seiten. Zudem stehen gerade Erstsemester oft zeitlich im Stress, da sie üblicherweise erst ein paar Wochen vor Semesterbeginn die Zusage für ihren Studiengang bekommen.

Sympathisches Profil entscheidet
Mit WGcast bewirbt man sich dagegen einfach und bequem am eigenen Rechner – ohne den Aufwand und die nervliche Belastung eines Massencastings. In aller Ruhe erstellt man sich einmalig ein individuelles Profil, mit dem man dann die WG-Bewohner überzeugen kann. Und sollten einem dann die Kontaktdaten freigeschaltet werden, kann man sich sicher sein, dass sich der folgende Besichtigungstermin auch lohnt. Denn wenn man die Vorauswahl überstanden hat, scheint man der WG schon einmal sympathisch zu sein – die Grundvoraussetzung für ein harmonisches Zusammenleben.

wg-cast.de

Das Blogger United – Team wünscht dem Team von WGcast viel Erfolg und alles Gute für die Zukunft!

Ein Gedanke zu „Gastbeitrag: WGcast – Nie mehr Casting-Marathons bei der Wohnungssuche“

  1. Das ist ne tolle Idee! Ich vermiete seit Jahren unter und finde das ganze Prozedere auch ätzend. Zuerst E-mail, dann Telefon und dann stehen Leute vor der Tür, bei denen Du auf den ersten Blick am liebsten wieder die Wohnungstüre zuschlagen würdest. Andersrum wohl auch :-).

    Allerdings ist sich online präsentieren für eine WG auch nichts anderes, wie eine online „Single-Börse“ und da wird gewaltig geschummelt.

    Letztendlich kommts dann doch wieder auf den persönlichen Eindruck drauf an!

Schreibe einen Kommentar