So ändert man bei WordPress den Namen des Administrators

Wer bei WordPress den Standard-Namen „admin“ für den Administrator verwendet, öffnet Hackern und anderen Unbefugten in gewisser Weise eine erste Tür, um sich Zugriff auf die eigene WordPress Installation zu verschaffen. Ist der Nutzername erst einmal vergeben, kann man diesen aber nicht mehr ändern, oder? Doch, bei WordPress geht das und es kann ein wirklich relevanter Sicherheitsaspekt sein. Wie man das macht und wie man bisherige Artikel im Blog dabei nicht verliert, wird hier erklärt.

WordPress Administrator umbenennen – so geht es

Mögliche Angriffe über den Nutzernamen des Administrators unter WordPress wären zum Beispiel Bruteforce-Attacken, bei denen zahlreiche Passwortkombinationen für Nutzernamen wie „admin“ oder „administrator“ ausprobiert werden. Auch der Name des Bloggers – zum Beispiel also „Sabine“ – wird hier gerne verwendet. Allerdings kann man die Admin-Bezeichnung auch ohne Zugriff auf die Datenbank ändern und somit eine kleine zusätzliche Sicherheitsbarriere einrichten.

Bei WordPress legt man dazu im Dashboard einen zweiten Nutzer an, der Administrator-Reche bekommt. Der Nutzername kann hier frei gewählt werden, sollte möglichst aber nicht zu einfach sein. Wichtig ist dabei auch, dass der neue Nutzeraccount eine andere E-Mailadresse erhält als der bisherige Administrator-Account.

Anschließend loggt man sich aus der WordPress Installation aus und meldet sich mit dem neuen Admin-Account wieder an. In der Nutzerverwaltung im Dashboard muss der alte Administrator nun gelöscht werden und WordPress fragt in diesem Zusammenhang, was mit den Artikeln des Nutzers geschehen soll. Diese kann man mit einem Klick jetzt direkt dem neuen Administrator-Konto überschreiben, sodass alle Inhalte erhalten bleiben.

Mit diesen Tipps wertest Du deinen WordPress Blog auf

WordPress bietet für einen Blog unzählige Möglichkeiten und unter anderem kann eine WordPress Installation natürlich durch viele verschiedene Designs sowie auch Plugins individualisiert und angepasst werden. Dazu gibt es aber noch viele weitere Möglichkeiten, um den eigenen Blog aufzuwerten und das Maximum herauszuholen. Im Folgenden gibt es einige Tipps, die für WordPress Anfänger und auch Profis nützlich sein können.

Tipp 1: Apps optimal verlinken

Mit einem Plugin wie WP-Appbox ist die Einbindung von Apps aus dem Apple App Store oder auch von Amazon deutlich komfortabler und einfacher. Das Plugin sucht sich relevante Informationen zu den Apps heraus und gliedert diese in den Blogartikel oder auch in Seiten ein. Für die eigenen Leser sind Berichte über einzelne Apps somit einfacher zu erfassen – und zudem kann über das Plugin auch an den Partnerprogrammen teilgenommen werden, sodass dieses Plugin auch zur Finanzierung des Blogs verwendet werden kann.

Tipp 2: Shortcodes für WordPress erstellen

Innerhalb von WordPress gibt es eine ganze Menge an möglichen Befehlen. Diese können zum Teil auch durch Shortcodes genutzt werden. Dies hilft dabei, Zeit zu sparen und ist allgemein ganz angenehm. Mit dem Plugin WordPress Shortcodes können kostenlos viele Shortcodes einfach und direkt erstellt werden. Somit ist der eigene Blog ideal anzupassen – zudem bringt das Plugin schon einmal rund 20 Shortcodes zur direkten Nutzung mit.

Tipp 3: Shortcodes ganz allgemein nutzen

Nicht nur, dass man mit einem Plugin neue Shortcodes erstellen kann – auch von Haus aus bringt WordPress solche Funktionen schon mit. So kann man den Blog schneller bearbeiten und einzelne Befehle fast schon automatisiert verwenden. Mögliche Shortcodes sind zum Beispiel:

  • Link einfügen
  • Bild einfügen
  • Zitate einfügen
  • Den „more“-Tag verwenden
  • Den Editor von WordPress wechseln

Tipp 4: WordPress sicher machen

Man kann es nicht oft genug sagen: WordPress ist grundsätzlich angreifbar! Aus diesem Grund sollte man den eigenen Blog zum Beispiel gegen Malware oder auch gegen unberechtigte Zugriffe schützen. Dies kann die Sicherheit der eigenen WordPress Installation stark erhöhen. Passende Plugins kann man zum Beispiel direkt über die Plugin-Seite im Backend finden.

Tipp 5: WordPress schneller machen

Mit diversen Plugins kann man auch dafür sorgen, dass die eigene WordPress Seite schneller lädt und Inhalte schneller darstellen kann. Dies kommt vor allem der Nutzererfahrung zugute und die Besucher fühlen sich in vielen Fällen wohler. Insbesondere der Cache spielt dabei eine Rolle – dieser kann mit einem Plugin wie Hyper Cache optimiert werden und die statischen Inhalte von WordPress werden so deutlich schneller aufgebaut.

Welche Tipps verwendet ihr, um eure WordPress Installation besser und individueller zu machen?

Vier Tipps für den Weg zum erfolgreichen eigenen Blog

Das Erstellen eines Blogs unter WordPress ist ein echtes Kinderspiel und mit nur wenig Aufwand verbunden. Es ist dazu ausreichend, die Installationsdateien herunterzuladen, diese zu entpacken und anzupassen und im letzten Schritt alles auf den eigenen Webspace zu bringen – die offizielle WordPress Deutschland Seite liefert dazu eine kleine und hilfreiche Anleitung.

Damit der eigene WordPress Blog am Ende aber auch Erfolg haben kann, können einige Tipps nicht verkehrt sein. Aus diesem Grund finden sich hier insgesamt vier Tipps, mit denen der eigene WordPress Blog schnell zum Leben erweckt und vorangebracht werden kann.

Tipp 1: Kommentare statt über WordPress mit Facebook realisieren

Hat man einen Blog, der über eine aktivierte Kommentarfunktion verfügt, muss man diese auch regelmäßig pflegen. Kommentare müssen freigeschaltet werden und es sind in vielen Fällen auch Moderationen notwendig. Das bedeutet: Beleidigende oder zum Beispiel auch rassistische Kommentare muss man eventuell entfernen. Das kann – spätestens wenn der Blog Bekanntheit erlangt hat – einiges an Arbeit verursachen.

Alternativ kann man die Kommentare aber auch einfach bei WordPress deaktivieren und stattdessen mit dem WordPress Plugin Facebook-Comments die Kommentare aus dem Social Network ziehen. Unter allen Beiträgen findet man dann ein Kommentarfeld von Facebook. Positiver Nebeneffekt: Die eigenen Beiträge werden mit höherer Wahrscheinlichkeit gestreut und erzielen eine bessere Reichweite.

Tipp 2: Die WordPress Installation muss gesichert werden

Die WordPress Installation ist angreifbar! Hacker können eventuell versuchen, Zugriff auf den Blog zu bekommen und dann Schadsoftware oder ähnliches verbreiten. Aus diesem Grund ist es sinnvoll, die eigene WordPress Seite zu sichern. Dazu sollte man auch immer wieder Backups anlegen, die im Falle eines Server-Crashes aufgespielt werden können – ein fähiges Tool zu diesem Zweck ist zum Beispiel Backupwordpress.

Um den Blog gegen Hacker und andere unbefugte Zugriffe zu schützen sollte man unbedingt ein sicheres Passwort verwenden. Eine Kombination aus Zahlen und Buchstaben ist eine gute Idee, besser nutzt man aber auch noch Sonderzeichen sowie die Groß- und Kleinschreibung. Ebenfalls ratsam: Einen Nutzernamen wählen, der nicht „admin“ lautet!

Tipp 3: Nützliche Plugins installieren und einrichten

Mit Hilfe von Plugins kann man den Blog nicht nur sicherer machen – auch bieten diese viele Möglichkeiten und Optionen. Plugins sorgen für weitere Funktionen und machen den Blog insgesamt einzigartiger. Ein Plugin gegen Spam-Kommentare ist sicherlich zu empfehlen und auch die Einbindung von Social Media Buttons kann eine Idee sein.

Wer noch keine genauen Vorstellungen hat wird im Bereich Plugins im WordPress Menü fündig. Hier werden empfehlenswerte Plugins vorgestellt.

Tipp 4: Google und Co. auf den Blog einladen

Damit möglichst viele Menschen auf den eigenen Blog kommen braucht es erst einmal natürlich hochwertigen Inhalt. Das heißt, dass alle Inhalte einzigartig und hilfreich sein sollten. Als Leser muss man etwas „davon haben“. Durch die Optimierung der Webseite für eine Suchmaschine – meist ist das in Deutschland Google – kann man zudem noch einige Besucher mehr erreichen.

Für die Optimierung des Blogs gibt es viele Möglichkeiten und natürlich auch einzelne Plugins. Tipps und Tricks rund um dieses Thema liefert der Artikel 8 SEO-Tipps für Anfänger.

Speziell für deutsche Blogger: 3 Premium Templates von TemplateMonster zur Verlosung

Heute starten wir zusammen mit TemplateMonster.com/de ein grandioses Gewinnspiel. Zu gewinnen gibt es drei Premium Blog u. CMS Vorlagen von TemplateMonster (http://www.templatemonster.com/de/ ).

Was müsst ihr tun, um zu gewinnen?

Schritt 1. Template Auswahlen.

Zunächst wähle bitte welche CMS und Blog Vorlage Du haben willst.

Schritt 2. Den Beitrag kommentieren

Wenn Du die passende Vorlage ausgesucht hast, sollst Du einen Kommentar unter diesem Beitrag schreiben und uns erzählen, warum Du diese Vorlage haben möchtest.

Im Kommentar solltest Du auch die ID-Nummer der gewünschten Vorlage nennen.

Zum Beispiel:Ich würde gerne das Template Nr.: 46574 gewinnen. Dann könnte ich eine Website für unsere Zahnarztpraxis erstellen

Schritt 3. Warten

Das Gewinnspiel läuft bis zum 16. Oktober 2013. Am 17. Oktober wähle ich per Zufallsprinzip drei Gewinner. Die Gewinner werden per E-Mail benachrichtigt. Also, achte bitte daran, dass Du eine gültige E-Mailadresse angegeben hast.

Eine Barauszahlung des Gewinnwertes und ein Umtausch des Gewinns sind ausgeschlossen. Der Gewinn ist nicht übertragbar

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Thesis Theme bald Responsive

Falls ihr ebenfalls vor einiger Zeit, so wie ich Thesis kostenpflichtig erworben habt und immer noch die Responsive Eigenschaft vermisst, dann gibt es für euch hier eine gute Nachricht.

Denn per Rund-Mail teilte der Entwickler des sehr beliebten WordPress Themes vor kurzem mit dass man nun Thesis 2.1 in der Beta inklusive Responsive Fähigkeit testen kann. Vom Einsatz im Live-System rät der Entwickler wie es sich auch meiner Meinung nach gehört, ab. Sicher wird noch hier und da der eine oder andere weniger oder etwas mehr schwerwiegende Bug in dieser heißen Phase gefunden.

Ich persönlich hab mich riesig über diese Mail gefreut, da ich es schon sehr schade finde, dass die mobilen Nutzer unserer Seite eine so unnötig unhandliche Sicht auf ihr Touchscreen geliefert bekommen.

Bin gespannt wann es endlich soweit ist.

Neue Blogparade: Welches CMS benutzt du?

So endlich schaffe ich es mal wieder hier was neues zu veröffentlichen. Die restlichen Mails werde ich die Tage lesen.

„Welches CMS benutzt du?“ fragt der Alex momentan bei seiner aktuellen Blogparade. Bei so einer einfachen Frage kann ich natürlich auch gleich mal direkt ganz laut WORDPRESS in den Raum schreien. Auch nach 3 Jahren WordPress Nutzung bin ich immer noch voll und ganz zu frieden mit DEM Content Management System für Blogs überhaupt. Tumblr empfehle ich eher den Foto-Freunden oder Leuten, die einfach nur schreiben wollen und auf sonstigen Schnick Schnack verzichten können. Blogspot.de ist das 2. CMS welches ich neben WordPress zum Bloggen weiter empfehlen würde. Blogspot bietet eine gute Qualität und einen annehmbaren Funktionsumfang an.

So nun macht alle bei der Blogparade von Alex mit, ich will auch wissen welches CMS ihr verwendet, könnt auch gerne hier einen Kommentar hinterlassen.

Probleme beim Umzug mit WordPress

Nachdem ich in der vergangenen Woche beschrieben hatte, wie ein WordPress Umzug ohne Probleme abläuft, möchte ich heute näher darauf eingehen, welche Fehler- oder Problemmeldungen nach dem Blog Umzug auftreten können. Im Regelfall sollte der Umzug eines Blogs anhand der Anleitung zwar ohne Komplikationen ablaufen, allerdings kann es ja immer zu Ausnahmen kommen, in denen man weitere Hilfe benötigt. Es gibt einige Fehlerquellen, die gegebenenfalls auftreten können und die es anschließend zu beheben gilt. Und genau dabei soll dieser Artikel behilflich sein. Ich werde dabei nicht nur die möglichen Probleme oder Fehler vorstellen, sondern zugleich auch versuchen, Ansätze zur Behebung eben dieser anzubieten. Schließlich soll nach einem Blog Umzug jeder wieder so bloggen können, wie er es gewohnt war.

Welche Fehler können nach einem Blog Umzug auftreten?

Es gibt verschiedene Gründe, warum ein WordPress Blog nach dem Umzug Fehlermeldungen ausgibt. Bisher sind mir konkret drei Fehler beziehungsweise Probleme bekannt, die auftreten können. Diese lassen sich allerdings mit wenig Aufwand beheben und beseitigen. Diese Fehler beziehen sich meist auf die Funktion Mod_Rewrite vom Server, die .htaccess-Datei oder fehlerhafte Umlaute in den Texten auf dem Blog. Sollten mir weitere Fehler unterkommen oder ihr habt weitere Fehler entdeckt und erfolgreich behoben, könnt ihr diese gerne in den Kommentaren erwähnen – ich werde diese anschließend entsprechend hier ergänzen.

Fehler 1: Mod_Rewrite und Internal Error 500

Wenn der Server des neuen Hosters nicht über ein mod_rewrite Modul verfügt, kann es sein, dass der Server nicht auf die .htaccess zugreifen kann. Dies führt dann meist zu einer Fehlermeldung und einem Internal Error 500 im Blog. Im Dashboard kann man dies unter Einstellungen – Permalinks deaktivieren. Sofern sich die Blogartikel danach wieder normal aufrufen lassen, sollte man im Webspace die Funktion mod_rewrite aktivieren. Im Idealfall übernimmt dies nach einer Support-Anfrage auch der Hoster.

Fehler 2: .htaccess-Datei bringt Fehlermeldungen

Wenn in der .htaccess noch Verlinkungen auf die alte Domain vorhanden sind, kann dies für verschiedene Fehlermeldungen sorgen. Diese lassen sich allerdings einfach beheben indem man direkt in der .htaccess die neue Domain einträgt und die alten Einträge anpasst. So lassen sich viele Fehler in wenigen Sekunden beheben.

Fehler 3: Fehlerhafte Umlaute im Blog

Sollte der Blog nach dem WordPress Umzug auf eine neue Domain oder einen neuen Webspace Fehler bei den Umlauten produzieren, also ä, ö und ü beispielsweise sind nicht mehr lesbar oder durch Hieroglyphen ersetzt, dann kann auch hier ganz einfach und schnell angesetzt werden. Oftmals ist hierfür ein falscher Sprachcode, ein sogenanntes charset verantwortlich, welches ausgetauscht oder angepasst werden muss. Das passende Charset für die Datenbank-Tabellen kann man bequem aus einer WordPress Installation ziehen, häufig reicht es auch schon, hier ein wenig zu experimentieren. Außerdem gibt es eine Vielzahl an Plugins, die dafür sorgen, dass die deutschen Umlaute auch korrekt im Blog dargestellt werden.

Weitere Fehler und Probleme?

Sind euch weitere Probleme bekannt oder treten bei euch andere Fehler auf? Lasst es uns wissen. Vielleicht kann auf diese Art eine Datenbank für Probleme beim WordPress-Umzug entstehen. Vielleicht weiß ich, vielleicht aber auch ein anderer Leser einen Rat, wie man die auftretenden Probleme beheben oder beseitigen kann.

So zieht man mit einen WordPress Blog sicher um

Viele Blogger, die ihren Blog auf einem selbstgehosteten WordPress Blog betreiben kommen irgendwann in die Situation, dass der Webspace gewechselt werden muss. Sei es, weil der alte Hoster den Dienst einstellt oder weil man sich eine höhere Performance erhofft. Auch der völlig legitime Grund der Kostensenkung kann hierfür den Ausschlag geben. Wer in solch einem Fall nicht völlig neu beginnen möchte, kann seinen WordPress Blog auf den neuen Webspace umziehen. Dies ist jedoch mit einigen Hindernissen verbunden und sollte erst nach gründlicher Einarbeitung erfolgen. Mit ein wenig Aufwand und einem praktischen Vier-Punkte-Plan ist der WordPress Umzug nicht nur schnell und einfach erledigt – er ist vor allem auch sicher und die Daten können problemlos erhalten bleiben.

Wie ziehe ich einen WordPress Blog auf einen neuen Webspace um?

Prinzipiell ist der Umzug eines WordPress-Blogs eine schnell erledigte Sache. Doch abhängig von den eigenen Kenntnissen, den Anforderungen des alten und neuen Hosters sowie der WordPress-Installation selbst kann daraus schnell ein Abenteuer werden. Wer sich an den nun folgenden Vier-Punkte-Plan hält und den eigenen WordPress Blog auf diese Weise zum neuen Hoster bringt, wird kaum Probleme haben und sich schnell wieder dem Bloggen an sich widmen können. Dennoch: die folgende Anleitung garantiert nicht, dass der Blogumzug reibungslos klappt. Wir übernehmen dafür keine Garantie und haften für keine auftretenden Probleme!

Schritt 1: Sichern der Datenbank

Im ersten Schritt sollte die Datenbank des WordPress Blogs gesichert werden. Mit entsprechenden Plugins geht dies ganz einfach und unproblematisch. Das Plugin WordPress Database Backup beispielsweise kann hierfür ideal genutzt werden. Die Sicherung der Datenbank ist von großer Bedeutung, falls doch etwas schief gehen sollte. Damit kann zumindest der aktuellste Stand des Blogs wiederhergestellt werden. Alternativ zu den Plugins bieten viele Hoster die Möglichkeit, mit der Option phpMyAdmin die Datenbanken zu sichern. Dies empfiehlt sich vornehmlich für Blogs mit kleineren Datenbanken bis etwas 2 MB – größere Datenbanken sichert man besser mit entsprechenden Plugins.

Schritt 2: Anpassung und Sicherung der Dateien

Im nächsten Schritt geht es darum, die Dateien des Blogs entsprechend zu sichern und an den neuen Webspace anzupassen. Am einfachsten ist es, wenn man alle WordPress-Dateien vom alten Webspace abspeichert – anschließend kann man diese anpassen und für den neuen Webspace vorbereiten. Vornehmlich sollte allerdings das gesamte wp-content Verzeichnis gesichert werden, dieses enthält unter anderem das Theme, die Bilder sowie die Plugin-Dateien. Auch die wp-config.php spielt eine wichtige Rolle. Sie enthält alle Daten zur WordPress-Installation und muss nach der Sicherung angepasst werden.

Auf dem neuen Webspace lädt man anschließend alle gesicherten Dateien mit den bisherigen Pfaden hoch. Angepasst werden muss die wp-config.php – hier sind die Datenbank-Informationen des alten Webspace gesichert, diese muss nun mit den neuen Informationen bestückt werden, damit die Datenbank auf dem neuen Webspace entsprechend arbeiten kann. Die hierfür benötigten Informationen erhält man bei der Datenbank-Einrichtung auf dem neuen Webspace oder direkt vom Hoster.

Schritt 3: Anpassen und überspielen der Datenbank

Die Daten für die Domain werden von WordPress im Unterpunkt wp_options in der Datenbank. Dieses Feld muss daher angepasst werden, damit der Blog auch vom neuen Webspace mit der neuen Datenbank aufgefunden werden kann. Im Idealfall ändert man diese Informationen bereits in der alten Datenbank auf den neuen Webspace ab und sichert danach eine neue Kopie der Datenbank. Geändert werden muss prinzipiell nur die Domain, dies allerdings gleich zwei Mal. In beiden Feldern muss die neue URL eingegeben werden. Anschließend wird die Datenbank auf den neuen Webspace aufgespielt, hierfür kann auch wieder ein entsprechendes Plugin oder die Möglichkeit mit phpMyAdmin gewählt werden. Je nachdem, wie gut man sich mit Datenbanken auskennt, kann man die Änderungen auch direkt innerhalb der Datenbank vornehmen. Dies sollte allerdings nur dann gemacht werden, wenn man sich wirklich gut auskennt und die Folgen einkalkulieren kann.

Schritt 4: Das war es!

Ähnlich wie die WordPress-Installation selbst ist auch der Blog-Umzug mit WordPress kein allzu großer Akt! Hat man die ersten drei Schritte ordnungsgemäß erledigt sollte der Blog auf der neuen Domain bereits laufen. Vorsicht: auf der alten Domain ist dies nun nicht mehr der Fall! Daher sollten bereits vorher wirklich alle benötigten Daten gesichert werden! Zeitweise können Probleme und Fehlermeldungen auftreten, die Regel ist dies allerdings nicht. Mögliche Probleme und Fehler erkläre ich im nächsten Artikel. Dieser wird in der kommenden Woche erscheinen.

Ich wünsche euch viel Erfolg beim WordPress-Umzug!

Infografik – Die 30 beliebtesten Plugins für WordPress

Heute bin ich auf eine tolle Infografik bei t3n gestoßen, auf dieser sind wirklich super Plugins vertreten, was ja auch nicht weiter verwundert wenn es immerhin die 30 beliebtesten sein sollen, was mich bei einigen doch wiederum stutzig macht.

Nichtsdestotrotz sollte jeder Blogger mit geringen Php Kenntnissen und selbst gehosteten WordPress sich einmal diese tolle Auflistung anschauen.

Welche Plugins von dieser Infografik würdet ihr durch ein anderes Plugin ersetzen wollen, dass eurer Meinung nach besser ist? Ich würde da auf jeden Fall mit Platz Nummer 14 Share Buttons by Lockerz / AddtoAny anfangen, denn mit dem Aussehen der Buttons kann ich mich mal gar nicht anfreunden. Hier läuft momentan (seit heute) das Plugin Simply Sociable, aber auch nur notgedrungenermaßen, weil das noch viel hübschere und mehr für Besucher freundliche Plugin 2 Click Social Media Buttons hier nicht mehr unter den Post angezeigt, geschweige irgendwo sonst nicht mal dargestellt wird.

Ansonsten deckt sich die Liste zum größten Teil auch mit den Plugins die hier am Laufen sind.

Zeigt ihr eure aktuell aktivierten Plugins noch in euren Blogs an, oder macht man das heute nicht mehr?:) Ich weiß vor einiger Zeit (ca. 2011), wo das noch fast jeder Blogger gemacht hat.;)

8 SEO-Tipps für Anfänger

Die Suchmaschinenoptimierung (SEO) ist insbesondere für Blog-Anfänger häufig ein Thema, das wie ein Buch mit sieben Siegeln erscheint. Keywords und Keyworddichte, passende Themen und die ständige Frage, wie man bei Google und anderen Suchmaschinen möglichst weit vorne landet – alle diese Aspekte schwirren jemandem, der gerade mit dem Bloggen anfängt meist nicht durch den Kopf. Dennoch sollte man sich nach einiger Zeit – sofern man den Blog nicht nur aus purem Spaß an der Freude betreibt – Gedanken darüber machen, wie man seinen Blog in den Suchergebnissen der großen Suchmaschinen möglichst weit  nach vorne bringen kann. Die bringt einerseits neue Besucher, die bei ihren Suchanfragen möglicherweise auf den Blog stoßen und kann auch bei der Vermarktung des Blogs von Vorteil sein.

Im folgenden Artikel habe ich acht Tipps zusammengesammelt, die Bloganfängern die Angst vor dem Thema SEO nehmen können und einige erste Einblicke in das Thema gewähren. Viel Spaß beim Lesen und natürlich bei der Umsetzung!

Tipp 1: Tutorials lesen

Das Internet ist  voll von passenden Tutorials zum Thema SEO und Suchmaschinenoptimierung. Daher sollte der erste Schritt eines jeden Bloggers, der sich mit der Materie beschäftigen möchte, jener sein, sich durch passende und zahlreiche Tutorials zu lesen. Im Blog Seokratie haben sich beispielsweise gleich 47 Tipps versteckt. Auch die Hinweise von websitetooltester.com oder das umfangreiche Werk zum Thema SEO von Michael Sattler ist lesenwert. Doch auch passende Bücher – unter anderem das Buch Geheimnis SEO: Tipps, Tricks und Know-how (14,95 €, amazon.de) – können für Einsteiger eine Hilfestellung bieten. Wer sich abseits der oben verlinkten Tutorials noch weiter in die Thematik SEO einlesen möchte, findet bei Google eine Vielzahl an passenden Treffern, die allesamt eine breite Bandbreite an SEO-Wissen beinhalten.

Zusatz-Tipp: Zahlreiche Bücher zum Thema SEO finden sich auch in vielen Bibliotheken!

Tipp 2: Themen-Fokussierung

Wer mit seinem Blog Erfolg haben möchte, sollte sich möglichst auf ein Thema fokussieren. Das kann beispielsweise das Thema Baby sein oder auch Hundeerziehung. Die Themenvielfalt ist unendlich – und vor allem sollte man Spaß daran haben. Es bringt also nichts, wenn man als Mann, der allerhöchstens unter die Dusche springt von Wellness-Shampoos und Massagebrausen sprechen will – das wirkt nicht echt und macht nach einer Zeit vermutlich auch keinen Spaß mehr. Vielmehr sollte man sich an seinen Interessen orientieren. Wer also gerade einen Hundewelpen bekommen hat kann ideal über dessen Erziehung schreiben. Als Grundgerüst sind hier schon zahlreiche Facetten des Themas möglich. Fokussiert man seinen Blog auf ein spezielles Thema kann man diesen auch viel besser für die Suchmaschinen optimieren.

Tipp 3: Keywords recherchieren

Die Keywords, mit denen man seinen Blog bei Google und Co. weit oben listen möchte, sollte man bereits kennen, wenn man mit dem Bloggen beginnt. Natürlich kann man dieses Thema auch erst nach einiger Zeit abhandeln, je früher jedoch, desto besser. Bleibe ich beim Beispiel der Hundeerziehung kämen als passende Keywords vermutlich „Hundeerziehung“, „Welpen erziehen“ oder auch „Hundewelpen Gehorsam“ in den Blickpunkt. Diese Liste kann und sollte nach den eigenen Vorstellungen ergänzt werden – ganz so eben, wie man sich den Blog vorstellt. Möchte man dort nur das Thema Erziehung von Welpen behandeln, sollte man darauf auch die Keywords ausrichten, bleibt man ein wenig allgemeiner, kann man auch die Keywords ein wenig gleitender festlegen.

Tipp 4: Qualitativer Inhalt und Bereicherung zum Thema

Der Erfolg kommt nicht von allein! Wer etwas erreichen möchte, muss auch abliefern. In diesem Fall also Content, sprich Inhalt. Dieser sollte einzigartig (also unique) sein, den Leser direkt ansprechen und abholen und vor allem: dem Leser einen Mehrwert bieten. Wer das Thema Hundeerziehung bei Google sucht will nicht 100x die selben Inhalte vorfinden. Welche Inhalte kann ich bieten, die sonst kaum jemand aufführt? Hier wären beispielsweise Interviews mit Experten, Artikel-Serien (beispielsweise zum Thema Stubenreinheit) und andere Ideen wie zum Beispiel ein Fotowettbewerb zum Thema denkbar. Nur eines sollte man die Leser nicht: langweilen. Denn wer vom vorgefundenen Inhalt gelangweilt ist verlässt die Seite wieder und kommt auch wohl kaum so schnell wieder. Daher sollte man den Lesern regelmäßig frischen Content mit Mehrwert bieten – ob dies nun täglich, wöchentlich oder in anderen Abständen geschieht bleibt jedem Blogger selbst überlassen.

Tipp 5: Inhalte des Blogs optimieren

Nicht nur der geschriebene Inhalt des Blogs sollte stets aktuell gehalten werden und optimiert sein. Dies gilt auch für andere Inhalte wie Fotos, Infografiken oder auch Links. Diese lassen sich mit entsprechenden Tags im HTML-Code für die Suchmaschinen besser sichtbar machen und erreichen so neben dem Auge des Lesers auch Google und Co. Auch die Überschriften in den Texten, die Untertitel zu den Fotos sowie die entsprechenden Alt-Texte sollten nicht in Vergessenheit geraten. Ein weiterer Aspekt ist die interne Verlinkung. Auch innerhalb des Blogs sollten sinnvolle Verweise – zum Beispiel auf andere Artikel – gesetzt werden. Dies bindet einerseits die Leser an den Blog und bietet zudem auch ideale Verhältnisse für Suchmaschinen-Robots, welche den Blog durchforsten und auf der Suche nach neuen Inhalten sind.

Tipp 6: Social Media nutzen

Wie ich bereits in meinem Artikel zum Thema Social Media in der Blogosphäre geschrieben habe, sollten die bekannten Kanäle wie Twitter, Facebook und Google+ auch beim Bloggen nicht vernachlässigt werden. Zum Einen erreicht man via Social Media zahlreiche Menschen, die gegebenenfalls am Thema interessiert sind und zum Anderen werden die Links des eigenen Blogs über Facebook und Co. im besten Fall weiterverbreitet und häufig geteilt. Diese Inhalte werden selbstverständlich auch von den Suchmaschinen registriert und in die Bewertung des Contents mit einbezogen. Im Idealfall steigert die Nutzung von Social Media Kanälen nicht nur direkt die Besucherzahl sondern auch indirekt, da der Blog bei Google leichter und höher positioniert gefunden werden kann.

Tipp 7: Kommunikation und Networking

Der Aufbau von Kontakten, die Kommunikation mit dem Leser sowie das Kommentieren in anderen Blogs mit ähnlichen Themen ist ebenfalls ein wichtiger Aspekt. In vielen Blogs kann man einen Kommentar mit einem Link zum eigenen Projekt hinterlassen – dies bringt jeweils einen Backlink auf den eigenen Blog. Zudem interagiert man mit anderen Menschen und kann im besten Fall eigenes Wissen weitervermitteln und die Besucher anderer Seiten so auf den eigenen Blog lenken. Daher empfiehlt es sich, regelmäßig auch bei der Konkurrenz zu stöbern und deren Inhalte zu sichten. Dies hilft einerseits dabei den eigenen Blog kontinuierlich weiterzuentwickeln und bietet zudem die Möglichkeit, direkt mit anderen Interessierten in den Dialog zu treten.

Tipp 8: Tutorials lesen

Man kann es kaum oft genug sagen: selbst wer schon länger in Sachen Suchmaschinenoptimierung unterwegs ist, wird immer etwas Neues entdecken. Die Zeit steht nicht still und Google und andere Suchmaschinen verändern beinahe täglich etwas am System. Dies macht es erforderlich, dass man sich auch als Blogger, der die Kraft der Suchmaschinen nutzen möchte, regelmäßig weiterbildet. Das Lesen von Tutorials ist hier eine simple Möglichkeit, um stets up to date zu sein. Und auch wenn das Thema mal nicht ganz so neu ist – irgendetwas nimmt man sicher mit.

Die hier gelisteten Tipps sind selbstverständlich nicht alles, um im SEO-Bereich erfolgreich zu sein. Vielmehr sollen sie als erste Anregung dienen und Anfängern und Interessierten die Möglichkeit geben, sich mit dem Thema zu befassen. Gerne dürfen oben genannte Punkte ergänzt, erweitert und natürlich diskutiert werden. Was findet ihr besonders wichtig in Sachen SEO? Welche Aspekte sollten nicht vernachlässigt werden?