Blogvorstellung: Freie Zeit, freie Meinung, freie Gedanken

Paul Bögle als Betreiber von „Freie Zeit“ stellt mit den Beiträgen, Artikeln und Veröfentlichungen oftmals die Wirklichkeit in den Schatten der Fiktion, ohne jedoch auf die Notwendigkeit verzichten zu wollen, nicht zumindest ein Fünkchen Wahrheit zu offenbaren. Nicht exhibitionistische Wahrheitsfindung steht im Vordergrund, sondern das Treibenlassen zwischen Lust und Laune. Übertreibungen, Polemik und schamlose Vermischung von Bildern und Texten sollen uns vor Augen führen, dass viele Dinge dieser Welt so unglaublich erscheinen, dass sie durchaus schon wieder in den Bereich des Wahrhaftigen und Tatsächlichen fallen könnten.
Wahrgewordene Realsatire oder sardonische Metaphern des Alltäglichen bedeuten eine stetige Gratwanderung zwischen den beiden Abgründen seichte Unterhaltung einerseits und unverständliche Kopfschütteln auf der anderen Seite. Die Intention, den Nachfolgeartikel möglichst auf den Gedanken seines Vorgängers aufzubauen, kann nicht immer verwirklicht werden, soll auch kein notwendiges Verlangen sein, doch zumindest verbindet die meisten veröffentlichten Gedanken das Band des stetigen Wachsens des Blogs.
Der Blogger möchte im Laufe der Zeit einen dichten Teppich aus verbalen Konstrukten, semiotischen Verästelungen und semantischen Irrungen und Wirrungen schaffen, welcher sich in Form vieler fein gesponnener unsichtbarer Fäden der Ariadne durch die verschiedenen Themenbereiche und Ebenen zieht und darüber legt. Der Unterschied dabei? Entkommen unmöglich. Hat sich Theseus mithilfe des Fadens aus dem Labyrinth befreien können, ist es das oberste Ziel von Paul Bögle, sich mehr und mehr in jenen Fäden zu verstricken.
Freie Zeit, freie Meinung, freie Gedanken soll aber gleichzeitig auch auf Mißstände in unserer Gesellschaft aufmerksam machen. Gedanken zu Politik, Kultur und Menschen. Die eigene Meinung publizieren zu dürfen und können, ohne Angst vor Sanktionen und Repressalien haben zu müssen. Meinungsfreiheit als notwendiges Grundrecht mündiger Bürger.
Das Schreiben als Notwendigkeit der Kommunikation auf einer Plattform ohne Grenzen. Das Verfassen eigener Gedanken, Fortführen fremder Ideen.
Ein Panoptikum aus Skurrilem, ein sprachliches Kaleidoskop aus Begebenheiten, ein Sammelsurium aus Meldungen und Randnotizen. Und letztendlich immer wieder die Frage: „Stimmt es oder stimmt es nicht?“

freie-zeit.at

 

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